Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

  
Studiengang:Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen
Studiengangsart:FH-Bachelorstudiengang
 Berufsbegleitend
 Sommersemester 2026
  

Titel der Lehrveranstaltung / des ModulsBusiness Intelligence und Data Analytics
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls024827043201
UnterrichtsspracheDeutsch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach)Pflichtfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wirdSommersemester 2026
Semesterwochenstunden2
Studienjahr2026
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan1. Zyklus (Bachelor)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits3
Name des/der VortragendenGunther ROTHFUSS
Heidi WEBER


Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Information Management 1

Lehrinhalte
  • Daten, Datenmodelle und digitale Unternehmenssteuerung.
  • Daten, persistente Datenhaltung und Datenflüssen in Informationssystemen, insb. in ERP-, PPS- und CRM-Systemen.
  • Datenhaltungssysteme in komponentisierter Software mit Schichtenarchitektur.
  • Aufgaben des Datenmanagements
  • Datenbankarchitekturen und deren Funktionsprinzipien, insb. die relationale und das objektrelationale Paradigma
  • Entity-Relationship-Modellierung
  • Normalisierung / Qualitativ hochwertige Modellierung
  • Datenbeschreibungsssprachen
  • Methoden für den Datenaustausch
  • Grundlagen des Information Retrieval
  • Grundlagen der BIA (Business Intelligence and Analytics).
  • Praxis der Datenanalytik auf Grundlage einer  Low Code-Plattform wie z.B. Microsoft Power BI.
Lernergebnisse

Die Studierenden

  • verstehen die Relevanz von Datenmodellen für die digitale Unternehmenssteuerung.
  • verstehen die Wichtigkeit von Daten, persistenter Datenhaltung und Datenflüssen in Informationssystemen, insb. in ERP-, PPS- und CRM-Systemen.
  • verstehen den Einsatz von Datenhaltungssystemen in komponentisierter Software mit Schichtenarchitektur.
  • kennen die Aufgaben des Datenmanagements sowie verschiedene Datenbankarchitekturen und können deren Funktionsprinzipien skizzieren.
  • kennen die Vor- und Nachteile von Entity-Relationship-Modellen (ER-Modellen) und von relationalen Datenmodellen. Sie kennen die verschiedenen Sprachelemente und können die Modelle interpretieren.
  • können für einfache Praxisaufgaben ein korrespondierendes ER-Modell erstellen und das angefertigte Modell in ein relationales Datenmodell überführen.
  • verstehen den Zweck der Normalisierung sowie die grundsätzliche Vorgehensweise und können ein einfaches Datenmodell bis zur 3. Normalisierungsstufe normalisieren.
  • kennen Zweck und grundsätzlichen Aufbau von Datenbeschreibungs- und -austauschformaten sowie deren Einsatzbereiche.
  • kennen die Grundlagen des Information Retrieval.
  • kennen die Grundlagen der BIA (Business Intelligence and Analytics).
  • können einfache datenanalytische Aufgaben mit Hilfe einer Low Code-Plattform wie z.B. Microsoft Power BI lösen.
Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden
  • Vorlesungen mit Diskussion und Lehrgesprächen
  • Seminare und praktische Übungen mit konkreten Softwareprodukten
  • Selbststudium / eigenverantwortliche Übungen
  • Eigenständiges kleines BIA-Projekt auf Grundlage einer Low Code-Plattform
Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

75% Projektarbeit in Kleingruppen
25% Schriftliche Prüfung (digital)

Für eine positive Gesamtnote müssen insgesamt über alle Prüfungsteile mindestens 50% der Punkte erzielt werden.

Kommentar

Keine

Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen
  • Weber, Peter u.a. (2022): Basiswissen Wirtschaftsinformatik. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
  • Gadatsch, Andreas (2027): Datenmodellierung für Einsteiger. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
  • Krcmar, Helmut (2015): Informationsmanagement. 6. Auflage. Berlin; Heidelberg: Springer Gabler.
  • Kofler, Michael (2022): Datenbanksysteme – Das umfassende Lehrbuch für Ausbildung, Beruf und Studium. Bonn: Rheinwerk Verlag.

Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Art der Vermittlung

Präsenzveranstaltung mit Anwesenheitspflicht

Vertiefende Vorlesungsinhalte sowie Softwareübungen überwiegend asynchron

Softwaregestütztes Projekt mit Selbstlernanteil (Anteil am Gesamtaufwand der Studierenden mindestens 50 Prozent)






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