| Voraussetzungen und Begleitbedingungen |
Keine |
| Lehrinhalte |
Rahmenbedingungen des Baubetriebs und der Bauablaufplanung
- Beteiligte (Auftraggeber:innen („Bauherr“), Planer:innen, Sachverständige, Bauunternehmen, Nachunternehmen) und ihre jeweiligen Zielsetzung und Aufgaben
- Vertragliche Regelungen zwischen den Beteiligten und Vorgaben durch die Auftraggeber:innen
- Gesetzliche Vorgaben (Bau-Normen, Umwelt-Gesetze, Arbeitszeiten, Arbeitssicherheit)
Einfluss der Bauplanung und der Bauablaufplanung auf die Bauzeit und Baukosten
- Bauart und Bauverfahren
- Massivbau/Baustellenbau vs. Fertigbau/Modulbauweise
- Building Information Modeling (BIM)
- Qualitätssicherung und Kosten
Ausführungsplanung
- Auswahl der Bauart und Verfahren
- Planung der einzelnen Bauabschnitte
- Auswahl von Maschinen und Geräten
- Terminplanung, incl. Tools (Netzplantechnik, Last Planner, digitale Verfahren, etc.)
Baustellen-Organisation
- Leitungsfunktionen und Organigramm für typische Baustellen
- Organisation der operativen Abläufe auf Baustellen
- Beschaffungswesen für Baustellen
- Baustellen-Logistik
- Kennzahlen
Dokumentation der Baustelle
- Baufortschritt und Entscheidungen
- Änderungsmanagement
- Kostenerfassung
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| Lernergebnisse |
Fach- und Methodenkompeten
- Die Studierenden verstehen die Aufgaben der am Bauprozess Beteiligten und können die wichtigsten Einflussfaktoren der Bauplanung auf die Bauzeit und die Baukosten benennen.
- Die Studierenden kennen die wichtigsten Methoden der Bauablaufplanung, Baustellen-Organisation und der Dokumentation des Baufortschritts.
- Die Studierenden sind in der Lage, für einfache Bauwerke einen Zeit- und Kostenplan auf der Basis verfügbarer Kennzahlen zu erstellen.
- Die Studierenden können Bauablaufpläne für komplexe Bauwerke nachvollziehen und bewerten.
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| Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden |
- Vermittlung der wichtigsten Grundlagen in Form einer Vorlesung
- Selbststudium für ausgewählte Inhalte
- Durchführung einer Bauablaufplanung für ein vorgegebenes Bauprojekt als Gruppenarbeit
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| Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien |
- Schriftliche Prüfung zum Wissensstand (40%)
- Bewertung der in Gruppen ausgeführten Bauablaufplanung (60%)
Für eine positive Gesamtnote müssen in jedem Prüfungsteil mindestens 50% der Punkte erzielt werden. |
| Kommentar |
- Enge Abstimmung der Inhalte der Lehrveranstaltung mit der LVA „Baukalkulation“
- Abstimmung der Inhalte der Lehrveranstaltung mit weiteren LVA: „SCM & Baulogistik“, „Bauwerkstoffe & -verfahren“, „Hoch- und Tiefbau“, „Konstruktionslehre – BIM“
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| Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen |
- Hofstadler Christian (2007). Bauablaufplanung und Logistik im Baubetrieb. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag
- Hofstadler Christian, Kummer Michael (2017). Chancen- und Risikomanagement in der Bauwirtschaft. Berlin: Springer Vieweg
- Peter Vogt (2024). Einführung in die baubetriebliche Praxis. Berlin: Springer Vieweg
- Österreichisches Normungsinstitut (1995). ÖNORM B 1801-1 Kosten im Hoch- und Tiefbau Kostengliederung. Wien: Österreichisches Normungsinstitut
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| Art der Vermittlung |
- Vorlesung
- Selbststudium
- Gruppenarbeit
- evtl. Exkursion
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